Samba

Geschichtliche Entstehung

Ursprünglich ist der Begriff Samba als Oberbegriff für viele Tanzformen der afrikanischen Sklaven benutzt wurden, die diese in ihre neue Heimat Brasilien im 19. Jahrhundert mitbrachten. 1925 tauchte der Samba erstmals in Turnierprogrammen auf, konnte sich allerdings nicht richtig durchsetzen. Der Samba liegt der brasilianische Tanz "Maxixe" zugrunde, der sich bereits 1910 nach Europa verbreitete, aber keinen Zuspruch fand.
Erst nach dem 2. Weltkrieg erfreute sich die Samba zunehmender Beliebtheit, und konnte durch das anfängliche Wirtschaftswunder 1948/49 in vereinfachter Form als Gesellschaftstanz durchsetzen. Er gehört sein 1959 zum Weltturnierprogramm der lateinamerikanischen Tänze.


Charakteristik und Technik

Der Samba ist einer der beliebtesten Lateintänze. Er wird normal mit ca 44-53 Takten pro minute getanzt.

Typisch für den Samba sind seine deutlichen, schnellen Hüftbewegungen und die komplexe "Vor und Zurück" Bewegung des Unterkörpers. Unterscheiden muss man bei der Samba zischen Körper- und Fußrhythmus. Der Körperrhythmus wird durch vor- und rückwärtbewegungen des Körpers wieder gegeben. Der Fußrhythmus wird durch die getanzte Figur bestimmt. Man kann die Schritte mit verschiedenen "quick" und "slow" Bewegungen stark variiert tanzen.