Jive

Geschichtliche Entstehung

 

Entwicklungsgeschichtlich ist der Jive eine Mischung aus mehreren Tänzen. Er besteht aus den 1930 entstandenen Tänzen Lindy Hop, Blues, Swing, sowie dem in den 40er Jahren getanzten Boogie-Woogie und dem 50er Rock'n'Roll.
Amerikanische Soldaten brachten diese Tänze nach dem 2. Weltkrieg nach Deutschland, wo sich diese schnell zu begehrten Tänzen entwickelten. Infolge dessen entwickelten englische Tanzlehrer den etwas langsameren aber doch eleganten und lebensfrohen Jive.
1968 wurde er erstmals als 5ter Tanz zu den lateinamerikanischen Tänzen aufgenommen, eher er 1976 offiziel ins Welttanzprogramm aufgenommen wurde.

 

Charackteristik und Technik

Der Jive wird im Turnier meist mit 44 Takten pro Minute getanzt, er kann jedoch im Training auch mit 32-40 Takten pro Minute trainiert werden.

Charackteristisch sind seine offenen Figuren sowie diverse Kicks und Twists. Im Gegensatz zu Rumba oder Cha Cha wird beim Jive die Hüfte erst bewegt wenn sich das Gewicht vom Standbein auf das jeweils andere verlagert wird. Das dadurch lockere Durchschwingen der Hüfte auf 2 und 4 ist typisch. Der Jive wird meist in offener Tanzhaltung getanzt, wobei des Herren linke Hand zur rechten Hand der Dame geht um eine Führung durchzuführen.